Was haben Atmung und Sex miteinander zu tun? Mehr, als du vielleicht denkst – denn dein Atem beeinflusst unter anderem, wie stark du deinen Körper und deine Lust spüren kannst. Deswegen zeige ich dir im Video 3 Atemtechniken für längeren & erfüllenderen Sex & intensivere Orgasmen.

 

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Atmung beim Sex: Die Grundlagen

Dein Atem beeinflusst vieles – z.B. dein Körpergefühl, deine Energie und Lust. Probiere es mal aus: atme erst eine Weile kurz und flach, dann lang und tief.

Was verändert sich in deinem Körper und in deinem Erleben?

Typischerweise hilft dir das tiefere Atmen, deinen Körper besser zu spüren, vielleicht auch deine Erregung. Der Körper fühlt sich belebter, energetisierter an – vor allem, wenn du nicht nur tiefer, sondern auch schneller atmest.

Das machen viele ganz automatisch, wenn sie erregter werden – aber du kannst deinen Atem auch bewusst nutzen, um noch erfüllenderen Sex zu erleben:

  • Wenn du mehr spüren oder erregter werden möchtest, atme tiefer – und vielleicht auch schneller.
  • Wenn du eher weniger Erregung möchtest (z.B., um nicht zu früh zu kommen), atme langsamer.
  • Mit deinem Atem kannst du deine Erregung und sexuelle Energie in Deinen ganzen Körper verteilen – bis hin zu einem Ganzkörperorgasmus.

Wichtig ist: atme immer entspannt aus! Denn wenn du den Ausatem rauspresst, riskierst du Muskelkrämpfe und eine vorübergehende Pfötchenhaltung deiner Hände – und das ist ja vermutlich nix, was für dich heißen Sex ausmacht, oder?

Am leichtesten und entspanntesten kannst du ausatmen, wenn du dabei einen Ton kommen lässt – wie auch immer der sich anhört. Es geht nicht darum, Germany’s next Porn Model zu werden, sondern darum, einfach kommen zu lassen, was kommen will 😉 Das kann ein entspannender Seufzer sein, Quieken, Stöhnen – und alles Vorstellbare dazwischen.

3 Atemtechniken für besseren Sex

Im Video stelle ich dir 3 Atemtechniken vor. Das erste Mal kannst du einfach mit mir mitatmen.

Danach übst du am besten erst einmal „trocken“ – also ohne sexuelle Stimulation.

Mein Vorschlag: übe jede Atemtechnik für jeweils 5 Minuten, im Sitzen oder Liegen. So kannst du genau spüren, wie die verschiedenen Atemtechniken dein Körpergefühl und deine Erregung beeinflussen.

Später kannst du die Atemtechniken dann auch beim (Solo-)Sex nutzen und je nach Bedarf deine Energie und Erregung hoch- oder runterregulieren.

Generell gilt: wenn du aus gesundheitlichen Gründen unsicher bist, ob du die Techniken verträgst, taste dich langsam heran, press nie den Ausatem heraus und komm zu Deiner normalen Atmung zurück wenn du merkst, dass dir schwindlig wird.

Im Video lernst du folgende Techniken kennen:

  • Tiefes Atmen mit einem Ton beim Ausatmen: Ja, ich meine es ernst mit dem Ton 😉 Wenn du magst, kannst du dir beim Einatmen vorstellen, wie dein Atem bis in deine Genitalien strömt.
  • Verbundenes Atmen: Atmen ohne Pause nach dem Ein- und Ausatmen. Damit kannst du sehr schnell Energie und Erregung im Körper aufbauen. Experimentiere damit, welche Geschwindigkeit sich für dich gut anfühlt.
  • Schrittweises Einatmen: Auch damit kannst du schnell deine Energie und Erregung steigern. Entspanntes Ausatmen nicht vergessen 😉